LUNCH BRIEFING What understandings of gender hide behind feminist demands? What assumptions are embedded in struggles for gender parity, gender equality, pay equity, ending sexual harassment, LGBTIQ+ rights and intersectionality? Professor Prügl will discuss various strands of feminism and assess their significance to contemporary politics. Elisabeth Prügl is Professor of International Relations/Political Science and […]
Invitation: What is Gender and Diversity Today? TUESDAY 8 OCTOBER, 12:30-13:30 AUDITORIUM A1A | MAISON DE LA PAIX, GENEVA — International Law Association – Swiss Branch
Author Archives: Andreas R. Ziegler
USA: New York City is set to repeal its ban on gay conversion therapy in a bid to avoid a negative Supreme Court challenge.
Does Sarajevo’s Pride Signal a Changing Mindset to LGBTI+ in the Balkans?
Philippines’ Supreme Court refuses to legalise same-sex marriage
The Philippines’ highest court has rejected a landmark case to legalise same-sex marriage, despite admitting that the constitution does not restrict marriage on the basis of sex.
A young, openly gay Filipino lawyer named Jesus Falcis petitioned the Supreme Court for same-sex marriage back in 2015, arguing that the current legislation was a violation of his rights. More: https://www.pinknews.co.uk/2019/09/03/philippines-supreme-court-refuses-to-legalise-same-sex-marriage/
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Interesting Article: L. Perriello, Discrimination Based on Sexual Orientation and Religious Freedom in European Contract Law, The Italian Law Journal, 2018
The recent case of Lee v Ashers Bakery has raised the question of whether or not freedom of religion may justify a provider’s refusal to serve a customer because of his sexual orientation. Businesses and, in general, all activities that involve relationships with the public at large are a crucial touchstone for the non-discrimination principle. Under European law, people engaged in the public offering of goods, services and employment are not entitled to discriminate, not even on religious grounds. Accommodation of religious belief would bring about disquieting consequences relating to the equality and dignity of vulnerable minorities. No distinction can be drawn between status and conduct, and the forced speech argument seems to have a very different scope of application.
Doi: 10.23815/2421-2156.ITALJ
Publication Date: 2018
Publication Name: The Italian Law Journal
Switzerland: Local Court decides social mother in a same-sex registered partnership must pay child support after separation
The couple had two children that were given birth by one of the two women with sperm from a donor. The children had not been adopted by the second mother (which is now allowed in Switzerland) and thus the second mother had no proper legal link under Swiss law. The decision may be overturned upon appeal and is particularly interesting in view of the current debate as to whether in the future in married same-sex couples both women should become mothers from birth in such situations: Right wing and conservative parites oppose this so far.
https://m.tagesanzeiger.ch/articles/25899165
Zum ersten Mal schützt ein Gericht Kinder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft
Der Richterspruch des Regionalgerichts Bern-Mittelland von Anfang September tönt nach einem gewöhnlichen Urteil über Unterhaltszahlungen. Die leibliche Mutter zweier Kinder hat nach der Trennung Anrecht auf Unterstützung für die Kinder. Bloss: Zahlen muss auch eine Frau. Zudem sieht das geltende Recht gar nicht vor, dass gleichgeschlechtliche Paare gemeinsam Eltern sein können. Genau dies hat das Gericht mit seinem Urteil nun geändert.
Die beiden Frauen lernten sich 2004 kennen. Gemäss Gerichtsunterlagen wurde aus der zuerst lockeren Bekanntschaft schon bald eine feste Beziehung: Man zog zusammen, sprach über gemeinsame Kinder. Schliesslich, so die Eingabe der späteren Mutter, beschlossen die Frauen, «dass die Gesuchstellerin schwanger werden sollte».
Im Bekanntenkreis wurden Samenspender gesucht, später auch per Annonce. Da die beiden Frauen aber alleine Eltern sein wollten, entschieden sie sich gemeinsam für eine offene Samenspende, bei der Kinder den Vater erst im Erwachsenenalter kennen lernen können. Und zwar in Dänemark – in der Schweiz ist dies gleichgeschlechtlichen Paaren untersagt.
Der nicht leibliche Elternteil bleibt «praktisch ein Fremder» – bis jetzt.
Als die Kinder zur Welt kamen, ordneten die Frauen ihr Leben neu: Die leibliche Mutter reduzierte ihr Arbeitspensum, ihre Partnerin sollte Hauptverdienerin der Familie sein. 2013 liessen sie ihre Partnerschaft eintragen und bauten ein Haus für ihre Familie. Bald aber zeigten sich Beziehungsprobleme. Es folgen Rettungsversuche, Therapie und, als alles nichts mehr nützte, die Trennung.
Vor Gericht fochten die Frauen schliesslich einen Streit um den Unterhalt für die Kinder aus. Und der Richter sprach der leiblichen Mutter tatsächlich Unterstützung für die Kinder zu. Das ist brisant: Denn das Partnerschaftsgesetz sieht eine originäre, also automatisch aus der Geburt entstehende Elternschaft für gleichgeschlechtliche Paare nicht vor. Der nicht leibliche Elternteil hat also weder Elternrechte noch -pflichten und bleibt «praktisch ein Fremder», wie der Richter in seinem Urteil schreibt – weil das Gesetz «ausser Acht lässt, dass sich gleichgeschlechtliche Paare gemeinsam für eine Elternschaft durch Fremdinsemination entscheiden». Genau das sei aber hier der Fall. Und deshalb regelt der Richter Besuchsrecht und Unterhalt nach den Kriterien des Eherechts und setzt damit gleichgeschlechtliche Eltern, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, gemischtgeschlechtlichen Paaren gleich.
«Das führt zu einer Gleichstellung mit heterosexuellen Familien»
Das Berner Gericht setzt damit faktisch neues Recht. Dominic Nellen, Rechtsanwalt der leiblichen Mutter, spricht von einem «Leiturteil». Zum ersten Mal schütze ein Gericht Kinder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. «Das Gericht sagt deutlich, dass sich Co-Eltern in eingetragenen Partnerschaften nicht einfach aus dem Staub machen können. Sie werden bei einer Trennung zu Recht in die Pflicht genommen.» Für Nellen hat dies eine grundsätzliche Bedeutung: «Faktisch führt das richtigerweise zu einer Gleichstellung mit heterosexuellen Familien. Das Gericht hält eine finanzielle Mitverantwortung der Co-Mutter fest und definiert damit mindestens im Bezug auf Elternrechte und -pflichten eine gemeinsame Elternschaft», sagt Nellen.
Das sieht auch der Dachverband Regenbogenfamilien so: «Das Urteil ist ein Durchbruch für unsere Anliegen. Erstmals anerkennen Richter originäre Elternschaft bei gleichgeschlechtlichen Paaren», sagt Geschäftsführerin Maria von Känel. Sie hofft, dass von nun an mindestens in Unterhalts- und Betreuungsfragen sogenannte soziale Eltern wie leibliche Eltern behandelt werden.
Das Urteil dürfte allerdings weitergezogen werden. Und noch ist offen, ob die Berufungsinstanzen die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Eltern bestätigen werden. Sicher ist indes, dass das Urteil Einfluss haben wird auf die politische Debatte über die Ehe für alle.
Im Nationalrat haben erste Kommissionsberatungen bereits eine Mehrheit für eine Öffnung der Ehe ergeben. Das beschränkt sich allerdings auf die Gleichstellung in Fragen betreffend Steuer- und Sozialversicherung. Der für gleichgeschlechtliche Paare entscheidende Punkt der «originären Elternschaft», die soziale Mütter mit der Geburt automatisch zu Eltern machen würden und lesbischen Paaren insbesondere auch den Zugang zu Samenspenden gewähren würde, soll ausgeklammert werden.
Befürworter und Gegner der Ehe für alle sehen sich bestätigt
Nach dem Richterspruch wächst nun aber der Druck auf totale Gleichstellung. Das Urteil macht klar, dass es eine gesetzliche Regelung zum Schutz gleichgeschlechtlicher Eltern brauche, meint Maria von Känel: «Eine Light-Variante der Ehe für alle ist nicht mehr denkbar.»
Und die grüne Basler Nationalrätin Sibel Arslan ist überzeugt: «Regenbogenfamilien mit eigenen Kindern sind heute eine Realität, das zeigt das richtige Urteil des Gerichtes. Deshalb müssen wir endlich eine wirkliche Ehe für alle beschliessen, die auch die automatische Elternschaft beinhaltet.»
Der Widerstand ist aber nach dem Urteil nicht gebrochen. Die Berner SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler sieht sich in ihrer ablehnenden Haltung bestätigt: «Das Urteil ist nicht korrekt und bedauerlich. Das Gericht umgeht das Gesetz.» Sie sei gegen eine Elternschaft für gleichgeschlechtliche Paare. «Kinder haben das Recht auf Vater und Mutter.»
“Forced medical and psychiatric exams can be classified as torture or inhuman treatment”
Cianán
Russell, our Senior Policy Officer talked to Euronews about mental
health diagnosis requirements for legal gender recognition in Europe:
“Forced medical and psychiatric exams can be classified as torture or
inhuman treatment”. In Europe, 33 countries require a mental health
diagnosis before identity documents can be adapted. However the WHO
removed transgender health issues from its list of mental illnesses in
2018. “It will take years for this new version of the International
Classification of Diseases (ICD-11) to be implemented globally, with
some countries, such as the USA, indicating that they have no short-term
intention to implement
the new system,” Russell said.
Read the news article from Euronews.
For the longer version of the article in German, visit this page.
Kosovo Court of Appeal takes historic decision on legal gender recognition (2 August 2019)
The Centre for Equality and Liberty (CEL) of Kosovo and Centre for Social Group Development (CSGD) announced a historical decision taken by the Kosovo Court of Appeals on 2 August 2019 officially approving the request of a trans citizen to change their name and gender marker in their official documents. Both organisations expect that the Civil Status Offices and the Agency for Civil Registry of Kosovo will take the decision as a practice and positive example for future request of name and/or gender marker changes.
https://www.lgbti-era.org/news/kosovo-court-appeal-takes-historic-decision-legal-gender-recognition
A global report about so-called conversion therapy by NGO
OutRight Action International has published its ground-breaking report “Harmful Treatment. The Global Reach of So-Called Conversion Therapy” that analyses the character and extent of so-called conversion therapy globally. The study drew on data from survey results with almost 500 respondents from 80 countries, in-depth interviews with experts and survivors from more than a dozen countries, as well as a comprehensive literature review. According to the report, 22% of respondents to the survey had experienced “conversion therapy” directly. 33.5% of those sought it for themselves.
https://www.outrightinternational.org/reports/global-reach-so-called-conversion-therapy
