Uganda orders LGBTQ rights organization to shut down
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USA: FTC issues antitrust warning to law firms over diversity certification program
The US Federal Trade Commission (FTC) on Friday issued warning letters to 42 law firms, explaining that their participation in a diversity certification program may violate federal antitrust laws.
The letters from FTC Chairman Andrew Ferguson targeted firms enrolled in the Mansfield Certification program, operated by consulting company Diversity Lab. According to the company’s “Meet Our Team” page, 18 of Diversity Lab’s 19 listed employees are women. The Mansfield program requires participating firms to ensure at least 30 percent of candidates considered for leadership roles and promotions come from “underrepresented” groups. According to Diversity Lab, more than 360 law firms have achieved “Mansfield Certification.” The recipients of Friday’s warning are some of the largest law firms in the nation, collectively employing over 50,000 attorneys.
Ferguson’s letter argued that the coordinated implementation of hiring benchmarks among competing firms may constitute anticompetitive collusion efforts. The FTC chairman cited monthly “knowledge-sharing” calls where participating firms discuss strategies for meeting diversity goals. This signals a traditional antitrust plus factor, the exchange of competitively sensitive information, because the participating firms are presumed to be competing within the same pool of available talent. The FTC explains that this exchange of information may violate antitrust laws by depressing wages below market rates. In a statement, Ferguson noted:
Potentially anticompetitive collusion between law firms on DEI metrics can include quotas by which they agree to compose panels of job candidates based on race, sex, or other personal characteristics other than the candidate’s merit, or by which law firms agree to make final decisions about hiring and promotions based on those personal characteristics…Such agreements can distort competition for labor in legal professions, including along dimensions like hiring decisions, pay, and promotions.
Friday’s warning points to Section 1 of the Sherman Act and Section 5 of the FTC Act, laws which are traditionally applied to prevent price-fixing and market manipulation. Ferguson extended these legal protections to labor markets, arguing that coordinated hiring practices might suppress competition for legal talent and impact compensation and working conditions. The letter emphasized it is not an accusation of wrongdoing but instead a notification of potential legal exposure. The letters recommended that firms review their relationships with Diversity Lab and competitors to ensure compliance with antitrust obligations.
This comes amidst ongoing efforts by Donald Trump’s administration targeting Diversity, Equity, and Inclusion (DEI) programs both in the government and the private sector. Last March, the Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) issued letters to 20 prominent “Big Law” firms expressing concerns that their DEI initiatives may violate federal anti-discrimination laws; the following month, Executive Order 14263 was signed, focusing on alleged “unlawful discrimination” at the law firm Susman Godfrey. Last August, the US Supreme Court upheld a National Institute of Health (NIH) policy terminating grants for research related to DEI objectives.
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Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE) called on member states to adopt legislation to “prohibit conversion practices”
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Switzerland unveils first action plan to combat anti‑LGBTIQ+ hate crimes
28.01.2026, 12:53
Hungary: Budapest mayor charged for Pride parade
Prosecutors filed charges on Wednesday against Budapest’s opposition mayor for organising the city’s Pride parade last June, which attracted a record turnout despite an official ban. The event was seen as a rebuke against Prime Minister Viktor Orbán’s years-long clampdown on LGBTQ rights in the name of “child protection”.
More: https://www.euractiv.com/news/budapest-mayor-charged-over-organising-banned-pride/
Bulgaria – The SAC upheld a dismissal of discrimination complaint concerning a Bulgarian politician’s 2019 election campaign materials
Austria: Constitutional Court recognizes non-binary persons
| | WEB | CONTACT Verfassungsgerichtshof:Nicht-binäre Personen ab sofort rechtlich anerkannt Der Verfassungsgerichtshof hat gegenüber dem Verwaltungsgerichtshof und dem Innenminister ein Machtwort gesprochen. Auch nicht-binäre Personen haben Anspruch auf eine adäquate Bezeichnung ihres Geschlechts im Personenstandsregister und auf gänzliche Streichung des Geschlechtseintrags.In seinem jetzt zugestellten historischen Erkenntnis vom 18. Dezember 2025 (E 1297/2025) betont der Verfassungsgerichtshof das vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) seit Jahrzehnten judizierte Recht auf individuelle Geschlechtsidentität und unterstreicht, dass der Staat gehalten ist, die individuelle Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Geschlecht zu respektieren (Rz 19f). Dieses fundamentale Grundrecht gilt auch für nicht-binäre Personen, die keine binäre Geschlechtszuordnung hinnehmen müssen (Rz 25) und jedenfalls, wie alle transidenten und intergeschlechtlichen Menschen, auch die Streichung ihres Geschlechtseintrags verlangen können (Rz 32, 34). Wie bereits in seinem Erkenntnis zu intergeschechtlichen Menschen (“Drittes Geschlecht”) aus 2018 weist der Verfassungsgerichtshof darauf hin, dass der Staat nicht verpflichtet ist, das Geschlecht von Menschen staatlich zu registrieren und er auf diese Registrierung verzichten könnte (Rz 27). Entscheidet er sich für eine Registrierung so muss diese wahr sein und nicht auf das körperlich-biologische Geschlecht abstellen sondern auf die individuelle Geschlechtsidentität (Rz 31, 35). Verwaltungsgerichtshof wollte halbes Jahrhundert zurück Der Verfassungsgerichtshof weist damit die Rechtsansicht des Verwaltungsgerichtshofs zurück, die dieser in dessen Erkenntnis vom 5. Dezember 2024 (Ro 2023/01/0008) zum Ausdruck gebracht hat. Die Bestimmung des rechtlichen Geschlechts ausschließlich nach dem biologisch-körperlichen Geschlecht, anstatt der individuellen Geschlechtsidentität, stellt als fremdbestimmte staatliche Geschlechtszuschreibung eine Menschenrechtsverletzung dar (Rz 19, 25, 31, 37). Im vorliegenden Fall hat eine biologisch, körperlich eindeutig männliche Person mit nicht-binärer (also weder männlich noch weiblicher) Geschlechtsidentität, das vom Verfassungsgerichtshof 2018 zuerkannte Recht auf einen weder männlichen noch weiblichen Geschlechtseintrag geltend gemacht und die Streichung ihres Geschlechtseintrags beantragt (www.genderklage.at). Das Verwaltungsgericht hat ihr – unter Berufung auf den Verfassungsgerichtshof – Recht gegeben. Dagegen hat der Wiener Bürgermeister Amtsrevision an den Verwaltungsgerichtshof erhoben, der überraschend das Rad der Geschichte wieder ein halbes Jahrundert zurückdrehen und das rechtliche Geschlecht nur mehr nach dem körperlich-biologischen Geschlecht bestimmen wollte. Der Verfassungsgerichtshof hat 2018 ausgesprochen, dass Menschen „(nur) jene Geschlechtszuschreibungen durch staatliche Regelung akzeptieren müssen, die ihrer Geschlechtsidentität entsprechen” und “Art. 8 EMRK … insbesondere Menschen mit alternativer Geschlechtsidentität vor einer fremdbestimmten Geschlechtszuweisung (schützt)” und daher auch nicht männlich oder weibliche Geschlechtsidentitäten als solche zu beurkunden oder der Geschlechtseintrag auf Antrag zu streichen ist (VfGH 15.06.2018, G 77/2018 Rz 18, 42). Seither gibt es im Personenstandsregister und in Urkunden und Ausweisen, neben männlich und weiblich, eine dritte Geschlechtsoption. Ernsthafte Geschlechtsidentität anzuerkennen Obwohl der Verfassungsgerichtshof stets von Geschlechtsidentität sprach, haben die Innenminister Kickl, Nehammer und Karner in Erlässen diese vom Verfassungsgerichtshof gebotene dritte Geschlechtsoption auf körperlich intergeschlechtliche Menschen beschränkt, also auf Personen, die körperlich nicht eindeutig männlich oder weiblich sind. Sie gründeten diese Anordnung auf eine (für die damalige Entscheidung nicht relevante) Nebenbemerkung in einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs aus 2018 (VwGH 14.12.2018, Ro 2018/01/0015 Rn 25). Dem hat der Verfassungsgerichtshof nun ein Ende bereitet und dabei auch klargestellt, dass nur eine “ernsthafte” (!) Geschlechtsidentität rechtlich anzuerkennen ist und die Standesämter zur entsprechenden Prüfung auch fachliche Expertisen einholen dürfen (Rz 35). “Heute ist ein großartiger Tag für die Menschenrechte”, sagt Dr. Helmut Graupner, Präsident des Rechtskomitees LAMBDA (RKL) und Rechtsanwalt in den genannten Verfahren des Verwaltungsgerichtshofs und des Verfassungsgerichtshofs, “Unser Verfassungsgerichtshof, der erste und älteste der Welt, hat sich wieder einmal als wahrer Hüter der Menschenrechte erwiesen”.Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet überparteilich und überkonfessionell für die umfassende Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender, transidenter und intergeschlechtlicher Menschen. In seinem Kuratorium vereinigt es so prominente Mitglieder wie Bundespräsident Univ.-Prof. Dr. Alexander Van der Bellen; Altbundeskanzler Mag. Christian Kern, Altbundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer, den vorm. Präsidenten des Bundesrates NRAbg Mario Lindner, die vorm Justizministerin Mag. Karin Gastinger, die vorm. Richterin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Dr. Elisabeth Steiner, die Verfassungsrichterin iR & vorm. Präsidentin des Obersten Gerichtshofs Dr. Irmgard Griss; vorm. stv. Klubobfrau NRAbg Dr. Ewa Dziedzic, stv. Klubobmann NRAbg.a.D. MEP Mag. Andreas Schieder, die vorm Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger, Volksanwältin a.D. NRAbg.a.D. Mag. Terezija Stoisits, NRAbg Petra Bayr und NRAbg.a.D. Gerald Grosz, den vorm. Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Dr. Erik Buxbaum, die vormalige Präsidentin der österreichischen Richtervereinigung und Präsidentin der Öst. Liga für Menschenrechte Dr. Barbara Helige sowie die vorm. Präsidentin des Handelsgerichtes Wien Dr. Mia Wittmann-Tiwald, den Ehrenpräsidenten der Öst. Juristenkommission Prof. Dr. Roland Miklau, die vorm. Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Wien Dr. Elisabeth Rech, den vorm. Vorstandsvorsitzenden der D.A.S.-Rechtsschutzversicherung Dr. Franz Kronsteiner, den vorm. Präsidenten des Weissen Rings Dr. Udo Jesionek, den vorm. Generalsekretär von Amnesty International Österreich Mag. Heinz Patzelt, den vorm. Vizepräsidenten des Verwaltungsrats der EU-Grundrechteagentur Univ.-Prof. Dr. Manfred Nowak, die Verfassungsrichterin iR und CEDAW-Committee-Member Hofrätin Dr. Lilian Hofmeister, die Verfassungsexperten Univ.-Prof. Dr. Christian Brünner, Univ-Prof. Dr. Bernd-Christian Funk, Univ.-Prof. Dr. Heinz Mayer und Univ.-Prof. Dr. Ewald Wiederin, die Legal Gender Studies Experten Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Holzleithner und Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Benke, den renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich und den vorm. Kinder- und Jugendanwalt von Wien Dr. Anton Schmid, die Sexualwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner, Univ.-Prof. Dr. Rotraud Perner und Univ.-Lekt. Mag. Johannes Wahala, die vorm. Generalsekretärin der Öst. Aids Gesellschaft Dr. Judith Hutterer, Kammerschauspieler & Doyen des Wr. Burgtheaters Michael Heltau sowie Life-Ball-Organisator Gery Keszler u.v.a.m. Das 15jährige Bestehen des Rechtskomitees LAMBDA (RKL) wurde über Einladung von NRPräs. Mag. Barbara Prammer am 2. Oktober 2006 mit einem historischen Festakt im Nationalratssitzungssaal des Parlaments in Wien gefeiert. Dieser weltweit ersten Ehrung einer LGBTI-Bürgerrechtsorganisation in einem nationalen Parlament wohnten unter den über 500 TeilnehmerInnen auch höchste RepräsentantInnen aus Justiz, Verwaltung und Politik bei (http://www.rklambda.at/festakt-15-jahre-rkl). Seit 2010 ist das RKL Mitglied der Grundrechteplattform der EU-Grundrechteagentur (fra.europa.eu). 2016 wurde RKL-Präsident Dr. Helmut Graupner von der Wiener Landesregierung das Goldene Verdienstzeichen der Stadt Wien und durch den Bundespräsidenten das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik verliehen. 12.01.2026 Das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs im Wortlaut Die Vorgeschichte → VISIT US ONLINERückfragehinweis Rechtskomitee LAMBDA (RKL) 06763094737, 018763061, office@RKLambda.at, http://www.RKLambda.at |
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An official English summary by the Constitutional Court can be found here: https://www.sexualorientationlaw.eu/images/VfGH-E-251218-summary.pdf
Interesting Article: Sexual orientation: The development of European case-law (E Bribosia, I Rorive, RM Inghilterra)
The fight against discrimination based on sexual orientation is certainly one of the
areas in which there have been the most notable legal developments in Europe in
recent decades. The two European supranational bodies–the Council of Europe …
More: Sexual orientation: The development of European case-law, E Bribosia, I Rorive, RM Inghilterra – … Handbook on European Anti-Discrimination Law, 2025
Interesting Article: Self‑Selection Among Sexual Orientation Refugees to Sweden: The Role of Support Organisations in Destination Countries
T Wimark – Nordic Journal of Migration Research, 2025
In recent years, scholarly attention on sexual orientation asylum‑seekers has
markedly increased. However, the role of support organisations in destination
countries remains unclear. Organisations are central, both as much research relies …
MÁ Currás, J Klüger, J Wessels – European Human Rights Law Review, 2025
Abstract On 12 November 2024, the European Court of Human Rights (ECtHR)
passed judgment in the case of MI v Switzerland. MI was an Iranian man whose
asylum claim on the grounds of sexual orientation was rejected by the Swiss …